Vom Start weg: Umsatz von 60.000 € im Monat!

Salat Lieferservice Stadtsalat.de

Stadtsalat: So einfach lassen sich 60.000 Euro Monatsumsatz erreichen

Auf den ersten Blick passen gesunde Salate und Tech- sowie Digital-Nerds in keiner Weise zusammen. Und trotzdem läuft stadtsalalat.de, ein Lieferdienst für Salate in und um Hamburg, äußerst erfolgreich. Dabei geholfen hat natürlich auch ein cleveres Online-Marketing.

So hat die Erfolgsgeschichte begonnen

Die vier Freunde Marcus Berg, Björn Kortüm, Moritz Mann und Toms Smeths, die sich teilweise schon aus ihrer Schulzeit in Aachen kannten, saßen im Sommer 2014 in Hamburg zusammen und schmiedeten Zukunftspläne. Und genau an diesem Abend fiel eine weitreichende Entscheidung: Schon längst hatten die vier Gründer ein Gastro-Projekt auf dem Plan. Deshalb fiel rasch die Entscheidung, einen Lieferdienst für Salate in Hamburg zu gründen.

Die Gründer sicherten sich also eine Domain mit der Endung Hamburg, schalteten einige Adwords-Anzeigen und beliefern die Kunden zunächst mit Salaten von der Salatbar um die Ecke. Und schon vier Tage nach der Gründung des Unternehmens konnten die ersten Salate ausgeliefert werden. Die Kommunikation lief am ersten Tag übrigens via Gruppenchat, sodass jeder der Gründer kurzfristig auf sein Rad steigen und die Bestellung ausliefern konnte.

„Wir wollten schnell in den Markt rein und falls es nicht geklappt hätte, wären wir schnell wieder raus“,

„Wir wollten schnell in den Markt rein und falls es nicht geklappt hätte, wären wir schnell wieder raus“, sagt Marcus Berg dazu. Als Ziel wurde deshalb angepeilt, rund 100 Salate pro Tag zu verkaufen und damit etwa einen Tagesumsatz von 1.000 Euro zu erwirtschaften. Der zeitliche Horizont, den sich die Gründer gaben, lag dabei bei sechs Monaten.

stadtsalat.de - lieferservice hamburg

Schließlich erfolgte der nächste Schritt, indem die Salate selbst angerichtet wurden. Dafür nutzten die Gründer von Stadtsalat die Küche einer Cocktail-Bar, welche tagsüber nicht gebraucht wurde. In der Anfangszeit bewährte sich diese Konstellation auch, denn Stadtsalat lieferte nur zur Mittagszeit. Die notwendige Erfahrung im Gastro Bereich liefert der alte Klassenkamerad Stefan Pflaum, der den Beruf des Kochs erlernt und als Food & Beerage Manager gearbeitet hat. Er hilft den Gründern nicht nur mit wichtigen Kontakten, sondern auch in der Produktentwicklung.

Das Premium-Segment im Fokus

Grundsätzlich hat Stadtsalat das Premium-Segment im Fokus. Insgesamt können die Kunden bei den acht vorgegebenen Salaten aus insgesamt 49 Zutaten wählen. Zudem können sie sich ihren persönlichen Wunschsalat selbst zusammenstellen.

Natürlich wirkt sich die Tatsache, dass ausschließlich hochwertige Zutaten verwendet werden, auch auf den Preis aus. So bewegen sich die Preise für die Salate zwischen 7,40 und 12,90 Euro. Bei günstigeren Salaten wird empfohlen, zusätzlich ein Rinderfilet Huhn oder Avocado hinzu zu bestellen. Kostenlos ist die Lieferung übrigens erst ab einem Bestellwert von 15 Euro.

Die weitere Kundengewinnung

Die Suchwortanzeigen Adwords von Google haben sich relativ schnell als ungünstiger Werbekanal herausgestellt. Deshalb haben die Stadtsalat-Macher eine völlig andere Strategie gewählt: Sie sind einerseits mit einer befreundeten PR-Agentur eine Kooperation eingegangen, die ihnen einige Presseberichte verschafft hat. Andererseits wurde sehr früh auf Instagram und Influencer Marketing gesetzt. „Wir haben schon bei der Produktentwicklung darauf geachtet, dass unsere Produkte gut instagrammable sind“, sagt Michael Berg dazu. Deshalb werden die Salate auch in einer Box mit einer rauen Oberfläche ausgeliefert, auf welcher der Name des Salates vermerkt ist.

Die bislang erfolgreichste Kampagne wurde übrigens mit der Fashion-Influencerin Caro Daur durchgeführt: Nachdem sie ein Bild mit einem der Stadtsalate gepostet hatte, waren plötzlich 400 Leute gleichzeitig auf der Seite von Stadtsalate.

Eine weitere Säule: Werbung auf Facebook

Als zweite Werbesäule nutzt Stadtsalat Facebook-Anzeigen, mit welchen die Kunden zu einem Kauf bewogen werden sollen. Das bedeutet: Wer schon einmal einen Stadtsalat bestellt hat oder auf der Webseite war, erhält zur Mittagszeit die entsprechenden Anzeigen eingeblendet. Darüber hinaus werden immer wieder Aktionen veranstaltet, bei welchen die User attraktive Gewinne mitnehmen können.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.